Tumorbank Ovarian Cancer (TOC)- ein internationales Projekt


Das Tumorbank Ovarian Cancer (TOC)-Projekt stellt ein multizentrisches, internationales Projekt zur standardisierten Tumorasservierung und Datendokumentation für Patientinnen mit Ovarialkarzinom dar. Primäres Ziel des Projektes ist die Etablierung eines internationalen Netzwerkes, um die Durchführung von translationalen Forschungsprojekten an grossen Patientinnenzahlen und unterschiedlichen biologischen Materialien zu ermöglichen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf der prospektiven klinischen Dokumentation und der standardisierten histopathologischen Qualitätskontrolle der asservierten Tumorproben. Das IMO ist ein neues Instrument für eine detaillierte und objektive Operationsdokumentation und dient einem exakteren Staging. Innerhalb von 4 Jahren hat sich TOC zur grössten Tumorbank für Ovarialkarzinom in Europa entwickelt. Durch die systematische Tumorprobenasservierung und Datendokumentation sowie die Netzwerkbildung zwischen Klinikern und Forschungsinstitutionen ist eine Verbesserung der Qualität der translationalen Grundlagenforschung erreicht.
Projektleitung:

Univ. Prof. Dr. Jalid Sehouli
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe CVK
Tel. 450-564052
Fax 450-564952
sehouli@aol.com
Laufzeit:

01/2004 - 12/2008
Fördereinrichtung:

Bristol-Myers Squibb Company
Online-Informationen:

www.toc-network.de
Publikationen:

Sehouli K, Könsgen D et al. "IMO" - Intraoperative Mapping of Ovarian Cancer. Zentralbl Gynakol. 2003 Mar-Apr;125(3-4):129-35. Koensgen D, Mustea A et al. Overexpression of the plasminogen activator inhibitor type-1 in epithelial ovarian cancer. Anticancer Res. 2006 Mar-Apr;26(2C):1699-706. Dominique Koensgen, Alexander Mustea, Werner Lichtenegger, Jalid Sehouli. Das Projekt Tumorbank Ovarian Cancer (TOC). Onkologie heute, 5 / 2006 - Ovarialkarzinom